Wenn es auch schon mehr als drei Jahre zurückliegt, so haben die Brandleider nicht vergessen, was die ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei ihnen vor Ort geleistet haben. Daher haben Stefan Brunner und Stephan Komuczky die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Frontenhausen und Rampoldstetten zum Dankesessen eingeladen. Als in 2021 in der Dingolfinger Straße die Scheune von 25 auf zwölf Metern Größe in Brand geraten war, war schnelles Handeln notwendig. Der Vollbrand hatte damals die komplette Scheune vernichtet und der Sachschaden war im sechsstelligen Bereich anzusiedeln. Mehrere Wehren waren im Einsatz. Sie alle konnten durch das routinierte Vorgehen eine Ausbreitung auf das angebaute Wohnhaus und die Doppelgarage verhindern und damit weiteren Sachschaden vermeiden. Ein eiskalter Tag war es damals, erinnerten sich die Kräfte. Minus 16 Grad zeigte das Thermometer an. In zwei Einsatzabschnitten gingen die ehrenamtlichen Helfer vor, nämlich mit Brandbekämpfung und Wasserversorgung. Die Wasserversorgung wurde zunächst über die wasserführenden Fahrzeuge ermöglicht. Doch dann zapfte man die Vils doppelt an sowie die umliegenden Hydranten und weitere Fahrzeuge und baute ein Leitungsnetz auf. Rund zwei Stunden brauchten die Wehren, bis der Brand unter Kontrolle war. Am Ende waren 18 Einsatzfahrzeuge und 100 Einsatzkräfte der verschiedenen umliegenden Wehren im Einsatz. „Wir wissen um die Leistung und sind unendlich dankbar“, so die Brandleider. Das wollte man mit den Dankesessen auch zeigen und die ehrenamtliche Arbeit honorieren. „Was ihr geleistet habt, ist unbezahlbar“, war man sich einig. Ein Zeichen des Dankes sollte die Zusammenkunft sein und eine Würdigung des Dienstes, der hier in der Freizeit von Ehrenamtlern geleistet wird: „Weil es eben nicht selbstverständlich ist und auch nicht so gesehen werden darf“.
Quelle: Dingolfinger Anzeiger, Monika Ebnet

